Kita Frankfurt

Zusätzliche Vertragsbedingungen für Auftragnehmer

Zusätzliche Vertragsbedingungen Kita Frankfurt

  1. Bauleistung allgemein:
    Bei der Ausführung von Bauleistungen gelten die folgenden Regelwerke:
    1. VOB Teil B und C in der zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Fassung.
    2. Die Regeln und Verordnungen der DGUV (insbesondere DGUV 81, 82 und 102)
    3. Alle relevanten Gesetze, Verordnungen und Richtlinien (insbesondere HBO, HE-Kita, ArbStättV, BetrSchV).
    4. Der Auftragnehmer (AN) stellt sicher, dass jegliches Personal, welches im Rahmen von Aufträgen oder Anfragen in den Kinderzentren von Kita Frankfurt eingesetzt wird, über einwandfreie, polizeiliche Führungszeugnisse verfügt und keine Personen mit Vorstrafen aus den Bereichen „Pädophilie, Sittlichkeits- oder Gewaltdelikte“ eingesetzt werden. Der AN verpflichten sich mit der Auftragsannahme bei begründetem Verdacht auf eine Straftat, dem Auftraggeber (AG) auf Verlangen, aktuelle polizeiliche Führungszeugnisse seiner Mitarbeiter/Innen vorzulegen.
  2. Bauleistung TGA - Gasinstallation:
    1. vor Inbetriebnahme bzw. Wiederinbetriebnahme nach erfolgter Reparatur von Gasleitungen ist durch den AN eine Dichtheitsprüfung nach TRGI 2018 durchzuführen.
  3. Bauleistung TGA - Trinkwasserinstallation:
    1. Bei Trinkwasserinstallationen sind insbesondere auch die Regeln des DVGW zu erfüllen.
  4. Bauleistungen TGA - Elektro:
    1. Bei Änderungen an elektrischen Anlagen hat der AN nach Abschluss der Leistungen nachzuweisen, dass die Anlage den Anforderungen der DIN VDE 0100 (VDE 0100) entspricht und unaufgefordert einen mangelfreien Prüfbericht gemäß DIN VDE 0100-600 vorzulegen.
    2. Steckdosen, Schalter und andere elektrische Unterputzinstallationen sind mit den Installationsdosen zu verschrauben.
    3. Es sind Steckdosen mit integriertem erhöhtem Berührungsschutz zu verwenden.
    4. In allen Räumen, die für Kinder zugänglich sind, sind erreichbare Kunststoff-Aufputz-Installationen nicht zulässig.
    5. Es sind halogenfreie Leitungen und Leitungskanäle zu verwenden.
    6. Die Ausführung der elektrischen Anlagen muss mindestens folgende Anforderungen erfüllen:
      • Energiewirtschaftsgesetz (EnWG)
      • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
      • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
      • Niederspannungsanschlussverordnung (NAV)
      • Muster einer Verordnung über den Bau von Betriebsräumen für elektrische Anlagen (EltBauVO)
      • Muster-Richtlinie über brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (MusterLeitungsanlagenrichtlinie – MLAR)
      • Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) Vorschrift 1 - Grundsätze der Prävention
      • DGUV Vorschrift 4 - Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
      • DGUV Vorschrift 82 Unfallverhütungsvorschrift Kindertageseinrichtungen
      • EltAnlagen 2015 Broschüre Nr. 128 - Planung und Bau von Elektroanlagen in öffentlichen Gebäuden - Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen
      • Fehlerlichtbogen-Schutzeinrichtungen (AFDDs) - Ergänzung zur EltAnlagen 2015 - Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen
      • Kabel gemäß Bauproduktenverordnung (Kabel gemäß BauPVO) - 2. Ergänzung zur EltAnlagen 2015
      • DGUV Regel 102-002 Kindertageseinrichtungen
      • DGUV Regel 102-602 Branche Kindertageseinrichtung
      • HE-Kita Handlungsempfehlungen zum Vorbeugenden Brandschutz für den Bau und Betrieb von Tageseinrichtungen für Kinder
      • VDE-AR-N 4100 Technische Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das Niederspannungsnetz und deren Betrieb (TAR Niederspannung)
      • Insbesondere Reihe DIN VDE 0100 Errichten von Niederspannungsanlagen
      • Reihe DIN EN 62305-1 (VDE 0185-305-1) – Blitzschutz
      • Reihe DIN 18012, DIN 18014, DIN 18015, DIN 18040
      • generell sind die VDE Vorschriften und DIN als Mindestmaßnahme zu erfüllen
    7. Die Dokumentation ist wie folgt darzustellen:
      • Gefahrenhinweise, Ersatzteillisten und entsprechende Software (z. B. für Energieoptimierungsanlage, Gebäudeautomation)
      • Betriebs-/Bedienungs-/Wartungs-/Prüfanleitungen mit Nachweis der Einweisung des Nutzers bzw. des Betriebspersonals
      • Anschluss Netzbetreiber/ Stadtwerke (Anmeldung Zähler/ Freigabe Netzbetreiber/Messstellenbetreiber - VDE AR N 4100/TAB NS)
      • Nachweise über die durchgeführten Erstprüfungen/ 100% Prüfung einschließlich der zugehörigen Messergebnisse
      • Technische Unterlagen (z.B. Schalt- und Belegungspläne, Installationspläne, Übersichtsschaltpläne, Pläne zur Trassenführung von Kabeln im Außenbereich)
      • Planungs- und Berechnungsunterlagen
      • Errichterbescheinigungen/ Bauleitererklärungen/ Nachweis DGUV V3
      • Zertifikate/ allgemein bauaufsichtliche Zulassungen DIBt
      • Konformitätsnachweise und CE-Kennzeichnung Verteilerschrank
      • Herstellererklärungen im erforderlichen Umfang
      • Kalibriernachweise der Messgeräte (z.B. Erdungsmessgerät, Isolationsmessgerät usw.)
      • Befähigungsnachweise der Fachkräfte (Meisterbrief, Schulungsnachweise Brandschotts + Prüfungen an elektrischen Anlagen)