Kita Frankfurt

Infos zu Corona

Regelbetrieb ab 06.07.2020

Liebe Eltern bei Kita Frankfurt,

am 6.7.2020 soll es den sogenannten „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ in Hessischen Kitas geben. Dann sollen wieder ALLE Kinder in die Einrichtungen kommen können.
Wir freuen uns darauf, endlich für alle Kinder von Kita Frankfurt da zu sein, unserem pädagogischen Auftrag nachzugehen und dabei die Kinderrechte auf Bildung und Erziehung, Teilhabe und Integration wieder aktiv zu stärken!

Dieser neue „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ wird in jeder unserer Einrichtungen individuell und konzeptionell geplant, vieles hängt von den vor Ort vorhandenen (räumlichen) Möglichkeiten und natürlich auch vom vorhandenen und gesunden Personal ab.

Wir mussten und müssen weiterhin Kompromisse finden – und manchmal auch Dinge, die uns vertraut scheinen, neu denken.
Wir befinden uns in intensiver Abstimmung mit den zuständigen Behörden, der Politik und den anderen Trägern für einen gemeinsamen guten Weg in ein neues „Normal“ – denn sicherlich werden auch wir leider einige Dinge nicht einfach weiterhin so machen können „wie vorher“.

Unsere Einrichtungen setzen in ihren Hygieneplänen selbstverständlich die Hygieneempfehlungen des Landes Hessen um und wir geben unser Bestes, um die Gesundheit der Kinder und der Mitarbeitenden zu schützen.

Wir machen uns stark für einen Neuanfang, der größtmögliche Sicherheit bietet, aber vor allem auch ein respektvolles Miteinander ohne Angst vor Ansteckung.

Denn unser Ziel ist, getreu unserem Leitspruch, mit den Kindern und Familien dieser Stadt wieder neu „Gemeinsam leben lernen!

Herzliche Grüße
Erwin Krause
Stellvertretender Betriebsleiter bei Kita Frankfurt

„Eingeschränkte Regelbetreuung“
(Stand 02.06.2020)


Liebe Eltern, liebe Kinder!

Ab heute können wir uns endlich wiedersehen! Ab heute gibt es in Hessen die sogenannte „eingeschränkte Regelbetreuung“ in Kitas- also in den Krippengruppen, den Kindergartengruppen, den Hortgruppen- und auch in den schulischen Betreuungen!
Wir, von Kita Frankfurt freuen uns darauf, alle Kinder wieder begrüßen zu können! Wir freuen uns darauf Eltern wieder stärker unterstützen zu können! Es ist so wichtig, dass sich alle Kinder wieder treffen und miteinander spielen können, auch wenn die Begegnungen ein wenig anders verlaufen, als in der Zeit vor dem Virus Covid 19.

Wir alle haben schwierige Zeiten hinter uns und nun empfinden wir nicht nur viel Freude über das Wiedersehen, wir brauchen auch ein wenig Geduld und Verständnis füreinander.
Viele Menschen haben Angst, sich mit dem Coronaviraus anzustecken und es gibt Menschen, die ein besonderes Risiko tragen. Es ist wichtig, dass wir alles dafür tun, die Ansteckungsgefahr in den Kinderzentren und schulischen Betreuungen so gering wir nur möglich zu halten. Uns allen ist klar, dass das in einer Kindertagesstätte nicht so einfach ist! Daher ist wichtig, dass wir gemeinsam und solidarisch üben, diese besondere Situation in unseren Einrichtungen gut zu meistern. Lassen Sie uns immer im Gespräch bleiben, unsere Erfahrungen sammeln und als Gemeinschaft daran wachsen!

In den Kinderzentren und schulischen Betreuungen müssen nun sehr viele Regelungen und Sicherheitshinweise eingehalten werden. Nichts ist wie vorher– die Offenheit, die Auswahl von vielen Bildungsangeboten in den Häusern, die Leichtigkeit, Kinder über die Gruppen hinweg zu treffen oder sich im Außenspielbereich frei zu bewegen–sind derzeit nicht möglich.

Wir bitten alle dafür Verständnis zu haben, dass wir auf den Schutz und die Sicherheit von Kindern, Mitarbeiter*innen und Familien achten müssen. Dabei ist wichtig, dass wir Rücksicht aufeinander nehmen, dass die Erwachsenen Mund- Nasen- Schutz tragen und die Einrichtung selten betreten. Für alle pädagogischen Fachkräfte ist die Situation in den Einrichtungen nicht nur eine organisatorische Herausforderung, sondern auch ein Verzicht. Wir verzichten aufgrund des Gesundheitsschutzes derzeit auf wesentliche Aspekte zeitgemäßer Pädagogik und machen das Beste daraus. Dennoch trägt uns das gemeinsame Ziel, alle Kinder bestmöglich zu fördern, anzuregen und Freude zu machen.
Jedes Haus verfügt über wichtige Maßgaben zu Hygieneschutz und Gesundheitsschutz, alle Mitarbeitenden sind unterwiesen. Alle Einrichtungen werden ein Gefährdungsbeurteilungsverfahren umsetzen und die Hygienestandards, die letzten Freitag vom Land Hessen definiert wurden, anwenden. Wichtige Maßnahmen erörtert Kita Frankfurt im regelmäßigen Kontakt mit dem Gesundheitsamt Frankfurt und den städtischen Institutionen Arbeitssicherheit und betriebsärztlicher Dienst.

Erst seit Mittwoch kennen wir die Maßgaben des Landes Hessen. Die Frankfurter Dezernentin, Silvia Weber, hat mit den Trägern eine Planung erarbeitet und seit Freitag wissen wir, welche Regelungen für die Träger in Frankfurt gelten. Schon im Voraus haben sich die Verantwortlichen bei Kita Frankfurt mit der sogenannten „Öffnung der Kitabetreuung“ auseinandergesetzt, aber erst seit Freitag konnte Kita Frankfurt in die konkreten Planungen für jede einzelne Einrichtung gehen! Damit nicht nur die Kinder, die Anspruch auf die sogenannte „Notbetreuung“ haben, sondern auch andere Kinder jede Woche eine Betreuung und den Kontakt mit anderen Kindern erleben, werden alle bei Kita Frankfurt stetig und mit großer Sorgfalt weiterhin an guten Lösungen arbeiten.
Gemeinsam mit Ihnen und Euch– Eltern und Kindern– werden wir diese besondere Situation meistern!

Herzliche Grüße, allen alles Gute und Auf Wiedersehen bei Kita Frankfurt!

Offener Elternbrief von Silvia Weber,
Dezernentin für Integration und Bildung


Liebe Eltern bei Kita Frankfurt,

den Elternbrief der Dezernentin für Integration und Bildung finden Sie hier.

Offener Brief an Eltern bei Kita Frankfurt

Frankfurt am Main, den 22.05.2020

Liebe Eltern bei Kita Frankfurt,

seit heute gibt es eine Pressemitteilung des Sozialministeriums, aber es gibt noch immer keine konkrete Verordnung aus dem Sozialministerium zum Thema „eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas“ in Hessen.
Dennoch arbeiten wir, bei Kita Frankfurt, täglich und mit Hochdruck an der Umsetzung dieser Erweiterung unseres derzeitigen Angebots, um möglichst gut vorbereitet zu sein. Wir spielen diverse Szenarien durch und bereiten die Kinderzentren gemeinsam, aber auch individuell auf den 02.06.2020 vor. Denn jede Einrichtung hat andere Voraussetzungen– räumlich, personell und bezüglich der bisher anspruchsberechtigten Eltern für eine Betreuung ihres Kindes!

Wir nutzen derzeit alle möglichen Kontakte und den engen Austausch mit unserem zuständigen Dezernat, dem Stadtschulamt, Gesundheitsamt und anderen Trägern in Frankfurt, um gemeinsam und mit großem Engagement zum 02.06.2020, den eingeschränkten Regelbetrieb in Frankfurt am Main– mit all den Sicherheitsthemen und Hygieneregelungen, die es zu beachten gilt– bestmöglich umsetzen zu können.

Gerne teile ich Ihnen unsere ersten Vermutungen (!) mit, die wir derzeit zur Planung des zukünftigen Betreuungsangebots bei Kita Frankfurt haben. Ob diese so eintreffen, erfahren Sie und wir auf der Webseite des Landes Hessen (www.hessen.de) und gegebenenfalls in den Medien. Es lohnt sich, diese Informationsplattform im Auge zu behalten!

Es ist unseres Erachtens damit zu rechnen, dass das Betretungsverbot für Kitas am 02.06.2020 in hessischen Kitas bestehen bleibt. Wir vermuten, dass die sogenannte „Notbetreuung“ auf alle Kinder ausgeweitet werden soll. Schon jetzt ist klar, dass die Kinder in sehr stabilen und geschlossenen Gruppen betreut werden müssen, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren und–im Corona-Fall– die Ansteckungsreihe immer gut nachvollziehen zu können. Es ist zu anzunehmen, dass die Gruppengrößen leicht angehoben werden (in Frankfurt können derzeit max. 8 Kinder pro Gruppe betreut werden), aber nicht so viele Kinder wie in der Regelgruppengröße betreut werden dürfen, da es dann viel zu eng in den Räumen werden würde. Wir wissen außerdem, dass der Betreuungsanspruch für die Elternpaare, bei dem ein Elternteil in einem systemrelevanten Beruf arbeitet und der zweite Elternteil ebenfalls berufstätig ist, bestehen bleibt. Ob es weitere Berufsgruppen mit einem Anspruch auf Kinderbetreuung geben wird, ist uns derzeit nicht bekannt. Auch der Betreuungsanspruch für Kinder von Alleinerziehenden und Studierenden wird sich offenbar nicht ändern.
Wir vermuten weiter, dass das Sozialministerium den Empfehlungen des Bundes folgt und Kinder in engen Wohnverhältnissen mit Sprachförderbedarfen oder sozial schwierigen Situationen in den Blick nehmen wird. Auch die Kinder, die demnächst in die Schule kommen, werden möglicherweise besonders für die sog. „Notbetreuung“ in den Blick genommen.

Unser Betreuungsangebot wird also sehr entscheidend davon abhängen, welche Kriterien für eine notwendige Betreuung von Kindern definiert werden. Diese haben wir als Träger zu verfolgen und umzusetzen. Auch ist entscheidend, wie viele Kinder wir in den jeweils zur Verfügung stehenden Räumen täglich betreuen dürfen / können.
Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass es gut ist, wenn beim Start in einen eingeschränkten Kita- Regelbetreib vor allem das Wohl der Kinder in den Blick genommen wird!

Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass wir auch im Juni nicht in allen Einrichtungen die vertrauten und bekannten Kolleg* innen einsetzen können. Gerade in der Tätigkeit in einer Kita muss auf die Menschen, die zu einer sog. Corona- Risikogruppe (HKI) gehören, unbedingt Rücksicht genommen werden. D.h. es können und dürfen derzeit nicht alle Kolleg* innen in der pädagogischen oder hauswirtschaftlichen Arbeit eingesetzt werden.

Liebe Eltern, Sie werden sehen: Natürlich tragen alle Erwachsenen in unseren Einrichtungen einen guten Mund-Nasen-Schutz und versuchen so viel Distanz zu halten, wie es in einer pädagogischen Einrichtung möglich ist. Als Eltern werden Sie nicht mehr „einfach so“ ins KiZ rein- und rauslaufen können, sondern haben das Abstandsgebot und die Hygieneregelungen zu befolgen. Immerhin geht es um die Gesundheit und Sicherheit von vielen Kindern, Familien und Mitarbeiter*innen!
Unter der Regelung des Betretungsverbots, den hohen Hygienebestimmungen und der weitmöglichen Vermeidung von Ansteckung, werden wir die Kinder vorwiegend vor den Türen oder höchstens im Flurbereich in Empfang nehmen, je nach Beschaffenheit des Hauses. Die Kinder werden bis auf Weiteres keine offenen Angebote in den Einrichtungen mehr nutzen können. Wir planen aber möglichst viel mit ihnen raus zu gehen und sie dabei, wie schon gesagt, möglichst in ihrem Gruppenverbund zu lassen. In vielen Einrichtungen werden wir den Bewegungsraum zu einem Gruppenraum umfunktionieren, um möglichst viele Gruppen bilden– und somit möglichst viele Kinder aufnehmen zu können.

Auch wenn vermutlich viele Kinder nicht jeden Tag kommen können, werden sie die mögliche Zeit für sich nutzen und viel Spaß haben! Wir streben an, mit den Kindern zu Hause Kontakt zu halten, auch wenn dies sicher nicht täglich gelingen wird. (Dabei müssen Datenschutzrichtlinien konsequent eingehalten und ausschließlich sichere Datenübertragungsmöglichkeiten von uns verwendet werden).
Wenn Sie Fragen und Gesprächsbedarfe haben, können Sie sich, wie immer an die KiZ-Leitung wenden. Allerdings bitten wir Sie, dies vor allem per Telefon zu tun. Elterngespräche in unseren Einrichtungen sind derzeit leider nicht möglich. Gemeinsam werden wir das meistern.

Wir leben gerade in schwierige Zeiten! Eine gute Gestaltung von Betreuung, Erziehung und Bildung ist für uns alle herausfordernd und neu! Kita Frankfurt und alle Pädagog* innen müssen neu und anders planen, handeln, reflektieren und kommunizieren. Auch für die Hauswirtschaftskräfte und Köch* innen bedeutet Corona mehr Arbeit, mehr Hygiene, mehr Flexibilität, mehr Distanz. Neben den fachlichen Herausforderungen in einem Kinderzentrum, gilt es auch Ängste zu überwinden, für die eigene Sicherheit zu sorgen und mit Maske viele Stunden zu arbeiten.
So wie Sie als Eltern, stehen wir täglich vor großen Herausforderungen: Das Kind und sein Wohlbefinden, seine Entwicklung und sein Glück fest im Blick!

Seien Sie versichert, wir werden sehr kreativ sein und auch auf Distanz alles dafür tun, dass sich die Kinder wohl fühlen, Spaß haben, unbeschwert sein können und Freude am Tag im KiZ haben!
Das Motto von Kita Frankfurt „GEMEINSAM LEBEN LERNEN“ hilft uns den Alltag gemeinsam zu meistern und gemeinsam daran zu wachsen!

Sobald es konkrete Neuigkeiten aus Wiesbaden gibt, und wir diese in der Stadt und bei Kita Frankfurt in den Alltag übertragen konnten, lassen wir Sie es wissen!

Alles Gute allen Familien und herzliche Grüße,

Ihre Kita Frankfurt, Ihre Gabriele Bischoff / Betriebsleiterin

„Öffnungen“ der Kindertagesstätten in Hessen


Liebe Eltern,

momentan müssen wir abwarten, welche Entscheidungen die Hessische Landesregierung zu den weiteren „Öffnungen“ der Kindertagesstätten in Hessen trifft. Es lohnt sich regelmäßig auf die Website Hessen.de in die „Coronanachrichten“ zu schauen. Unter der Rubrik „aktuelle Informationen zu Corona in Hessen“ finden Sie die neuesten Regelungen/ Informationen und welche Eltern derzeit einen Anspruch auf die sogenannte „Kinder-Notbetreuung“ in den Kitas haben.

Wir finden den Begriff Notbetreuung gar nicht angemessen. Denn wir engagieren uns, trotz Corona, jeden Tag für ein vertrauensvolles Zusammenleben und gute pädagogische Arbeit. Die Not besteht eher darin, dass es bisher nur Eltern in systemrelevanten Berufen erlaubt ist, trotz Betretungsverbot für Kindertagesstätten, ihre Kinder betreuen zu lassen.
Gerne würden wir mehr Kinder aufnehmen und begleiten. Wir müssen jedoch die gesetzlichen Vorgaben einhalten und verfügen über keinen Ermessens- oder Entscheidungsspielraum.

Daher hoffen wir auf neue Regelungen im sog. „Öffnungsmodus“, die uns ermöglichen, wieder mehr Kinder zu betreuen und damit Eltern zu entlasten. Wir vermuten, dass es in der ersten Juniwoche eine Ausweitung des Betreuungsangebots geben wird, das möglichst vielen Kinder zwischen 1 und 10 Jahren die Möglichkeit gibt, zumindest zeitweise, eine Kita zu besuchen.

Wir möchten Sie darauf vorbereiten, dass sich das Leben in den Kinderzentren stark verändert hat. Wir müssen zum Schutz aller die Gefahr der Ansteckung möglichst gering halten und haben Regeln und Umgangsweisen in den KiZ entwickelt, die Schutzbestimmungen und Hygienevorschriften berücksichtigen. Die Kinderzentren sind im Corona- Modus- Sie werden merken, dass sich Abläufe, Arbeitsweisen und Kommunikation verändert haben.

So ist erforderlich, dass alle pädagogischen Fachkräfte und Besucher eine Maske oder einen Mund- Nasen- Schutz in den Einrichtungen tragen. Wir werden weiterhin versuchen in möglichst stabilen und kleinen Gruppen zu arbeiten und müssen in dieser Zeit auf offene Räume, Differenzierungsangebote und externe Bildungsangebote weitgehend verzichten. Feste und größere Ausflüge mussten wir für dieses Jahr leider weitgehend absagen.

In den Einrichtungen erfahren Sie, worauf wir alle achten müssen und welche Schutzregelungen dort gelten. Dabei sind die Abstandsregel (1,50m) und eine stark reduzierte Besucherzahl von zentraler Bedeutung.
Wir freuen uns auf eine Zeit, in der wir alle wieder offen, respektvoll und anregend arbeiten können. Leider müssen wir alle noch viel Geduld und Verständnis füreinander aufbringen.
Auch wenn wir derzeit stark auf Distanz gehen müssen, freuen wir uns auf das Wiedersehen.

Bleiben Sie gesund!

Herzliche Grüße

Gabriele Bischoff
Betriebsleiterin

Betreuungsentgelt und Verpflegungspauschale


Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Eltern,

in dieser besonderen und für alle schweren Zeit hat sich die für Kita Frankfurt zuständige Dezernentin für Integration und Bildung, Sylvia Weber, erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Betreuungsentgelte für die Krippen- und die Grundschulkindbetreuung (schulische Betreuungen und Hort) auch für den Monat Mai erlassen werden. Darüber hinaus entfällt ebenfalls die Verpflegungspauschale für alle Kinder bei Kita Frankfurt auch für den Monat Mai.

Dies gilt auch für die Kinder, die aktuell die Notbetreuung in Anspruch nehmen. Mit diesem Schritt möchte die Stadt Frankfurt am Main allen Familien und auch die Mitarbeitenden in den Berufen entlasten, die gerade Enormes leisten, damit unsere Systeme trotz aller Einschränkungen, weiter aufrechterhalten werden können.

Für Sie bedeutet dies, dass Sie das Elternentgelt inkl.
der Verpflegungspauschale für den Monat Mai 2020 nicht
an Kita Frankfurt überweisen müssen. Einzugs-/Lastschriftverfahren
haben wir weiterhin ausgesetzt, Sie müssen nichts veranlassen.


Falls Sie jedoch Ihre Beiträge selbst zahlen (Dauerauftrag, Überweisung), so bitten wir Sie, diese für den Monat Mai 2020 auszusetzen. Ist Ihnen das so kurzfristig nicht möglich und wird der Zahlungsauftrag regulär durchgeführt, so buchen wir diese Zahlung entsprechend Ihrem Konto gut und verrechnen sie mit zukünftigen Forderungen, d.h. Sie könnten stattdessen die Zahlung in den Folgemonaten aussetzen und wir verrechnen diese Monate.

Sollten Sie eine Rückerstattung des Guthabens bevorzugen, so bitten wir Sie um Mitteilung an die Einrichtungsleitung. Dort wird Ihr Antrag auf Guthabenauszahlung eingeleitet und führt somit zur Rückerstattung Ihrer Zahlung. Dazu bitten wir Sie jedoch jetzt schon um etwas Geduld, da wir die Anzahl der notwendigen Rückerstattungen noch nicht abschätzen können.

Für weitere Rückfragen steht Ihnen Ihre Einrichtungsleitung gerne zur Verfügung.

Betreuungsangebot während Corona


Liebe Eltern bei Kita Frankfurt,

inzwischen wissen Sie, dass wir aufgrund der Corona Verordnung des Landes Hessen unser Betreuungsangebot stark einschränken mussten. Hier finden Sie eine Auflistung der Einrichtungen von Kita Frankfurt, die in Frankfurt die Betreuung für Kinder von Erziehungsberechtigten, die einer bestimmten Berufsgruppe angehören, weiterhin garantieren.

Alle Kolleginnen und Kollegen tun ihr Bestes, um den Kindern, die nun in anderen Einrichtungen betreut werden, ein „Zuhause-Gefühl“ zu geben. Die Kinder sollen sich gut aufgehoben fühlen.

Ausschließlich Kinder, von denen eine Erziehungsberechtigte/ ein Erziehunsbrechtigter, oder Kinder von allein Erziehungsberechtigten, die in besonderen Berufsbereichen tätig sind, werden weiterhin betreut, wenn sie:

- gesund sind
- nicht in Risikogebieten waren oder
- in Kontakt mit infizierten Personen stehen.

Informationen dazu finden Sie unter:
https://soziales.hessen.de/gesundheit/infektionsschutz/corona-hessen/umgang-mit-corona-kita-und-kindertagespflegestellen

Wenn Sie wissen wollen, ob Sie aufgrund Ihres Berufes ein gesondertes Anrecht auf Kinderbetreuung haben, schauen Sie bitte auf die hier aufgeführte Liste.

Derzeit brauchen wir alle viel Geduld, Verständnis und Gelassenheit. Wir wünschen allen Familien alles Gute!

Kinder von Erziehungsberechtigten aus den folgenden Berufs- und Personengruppen haben ein Anrecht auf Notbetreuung:

1. Angehörige Polizeivollzugsdienst, Beschäftigte des Landes bei Polizeipräsidien und mit Vollzugsaufgaben
2. Angehörige von Feuerwehren (Haupt- und Ehrenamtliche), Werksfeuerwehren
3. Mitarbeiterrinnen/Mitarbeiter der Behörden des öffentlichen Gesundheitsdienstes
4. Richterinnen/Richter sowie Staatsanwälte/Staatsanwältinnen und Amtsanwältinnen/ Amtsanwälte der Justiz
5. Bedienstete des Justiz- und Maßregelvollzuges
6. Bedienstete von Rettungsdiensten
7. Helferinnen/Helfer des Technischen Hilfswerkes
8. Helferinnen/Helfer des Katastrophenschutzes
9. Beschäftigte in Gesundheitseinrichtungen: Kliniken, Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen, und in ambulanten Betreuungs- und Pflegediensten
10. Beschäftigte, die in medizinischen und pflegerischen Berufen arbeiten, insb.
- Altenpflegerinnen und Altenpfleger
- Altenpflegehelferinnen und Altenpflegehelfer
- Anästhesietechnische Assistentinnen/Assistenten
- Ärztinnen/Ärzte
- Apothekerinnen/Apotheker
- Desinfektorinnen/Desinfektoren
- Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen und –pfleger/Gesundheits- und Krankenpflegerinnen und –pfleger
- Hebammen
- Krankenpflegehelferinnen/ Krankenpflegehelfer
- Medizinische Fachangestellte
- Medizinisch-technische Laboratoriumsassistentinnen und - assistenten
- Medizinisch-technische Radiologieassistentinnen und -assistenten
- Medizinisch-technische Assistentinnen/Assistenten für Funktionsdiagnostik
- Notfallsanitäterinnen/Notfallsanitäter
- Operationstechnische Assistentinnen/Assistenten
- Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner
- Pharmazeutisch-technische Assistentinnen/Assistenten
- Rettungsassistentinnen/Rettungsassistenten nach § 1 des Rettungsassistentengesetzes
- Zahnärztinnen und Zahnärzte
- Zahnmedizinische Fachangestellte
- Psychologische Psychotherapeutinnen/Psychologische Psychotherapeuten, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen/Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
11. Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder gemäß § 25 HKJGB
11a. Beschäftigte in nach § 45 SGB VIII betriebserlaubnispflichtigen (teil-)stationären Einrichtungen, die keine Tageseinrichtungen für Kinder sind
11b. Personen, die hauptberuflich Beratungsdienste der psychosozialen Notfallversorgung, insbesondere im Bereich der Notfallseelsorge oder der Krisentelefone, sicherstellen, sowie Mitarbeiterinnen von Schutzeinrichtungen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt, insbesondere von Frauenhäusern oder Schutzwohnungen,
11c Personen, die in nach anerkannten Schwangerschaftskonfliktstellen Beratungen nach dem Schwangerschaftskonfliktgesetz durchführen,
11d Beschäftigte des Allgemeinen Soziales Dienstes bei den öffentlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe,
12. Personen, die unmittelbar mit der Auszahlung von Geldleistungen nach SGB II, SGB III, SGB XII, Asylbewerberleistungsgesetz, Bundesausbildungsförderungsgesetz, Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung und dem Wohngeldgesetz, befasst sind,
13. Beschäftigte in Bereichen der Sektoren nach der VO zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen mit gesonderter Bescheinigung, dass Tätigkeit des zwingend erforderlich ist, z.B. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Lebensmitteleinzelhandel, in der landwirtschaftlichen Erzeugung sowie in der Verarbeitung, dem Transport und dem Vertrieb von Lebensmitteln,
14. Beschäftigte, die in der Abfallbewirtschaftung tätig sind, mit gesonderter Bescheinigung, dass Tätigkeit des Erziehungsberechtigten vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur zwingend erforderlich ist,
15. Hauptberufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Presse, Rundfunk, Fernsehen und
anderen Telemedien (mit Nachweis durch Arbeitgeber, dass die Tätigkeit vor Ort am Arbeitsplatz zur Aufrechterhaltung des Kernbetriebes zwingend erforderlich ist),
16. Soldatinnen und Soldaten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundeswehr, die zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft und der laufenden Einsätze der Bundeswehr erforderlich sind,
17. Schulleiterinnen und Schulleiter, Personal des Schulträgers im Sinne des § 156 Nr. 1 des Hessischen Schulgesetzes sowie Lehr- und Betreuungskräfte, die unmittelbar mit der Organisation und Durchführung des Präsenzunterrichts und von anderen schulischen Veranstaltungen (nach § 3 Abs. 1 Satz 3 bis 5 und Abs. 3 der 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus) befasst sind,
17a. Schülerinnen, Schüler und Studierende (an Fachschulen), die nach § 3 Abs. 1 Satz 3 bis 5 2. Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus unterrichtet werden,
18. Personen, die nachweislich im Bereich der medizinischen und pharmazeutischen Forschung im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus tätig sind,
19. Personen, die nach Bestätigung der Dienststellenleitung in den Kernbereichen der staatlichen Forschung und Wissenschaftsverwaltung sowie in Kernbereichen des Kulturgutschutzes ihre Tätigkeit in der Dienststelle ausüben müssen,
20. Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare,
21. Mitglieder von Verfassungsorganen,
22. Pfarrerinnen und Pfarrer, Seelsorgerinnen und Seelsorger,
23. Inhaber von und Beschäftigte in Bestattungsunternehmen
24. Berufstätige und studierende Alleinerziehende (Personen, die mit einem oder mehreren minderjährigen Kindern zusammenleben und allein für deren Pflege und Erziehung sorgen)

Fachkräfte in Kitas dürfen ihre eigenen Kinder, wenn sie die nachfolgenden Infektionsschutzkriterien erfüllen, in der Kita, in der sie arbeiten, mit betreuen. Das Betretungsverbot gilt nicht für Kinder, deren Betreuung in einer Kindertageseinrichtung oder in der Kindertagespflege aufgrund einer Entscheidung des zuständigen Jugendamtes zur Sicherung des Kindeswohls dringend erforderlich ist. Diese Kinder dürfen in der Kita oder in Kindertagespflege betreut werden.

Die Einrichtung kann einen Nachweis über die Zugehörigkeit zu den oben genannten Personengruppen fordern. In Zweifelsfällen entscheidet die zuständige Ordnungsbehörde.

ACHTUNG: Diese Ausnahme gilt nicht, wenn Ihr Kind oder
die Angehörigen des gleichen Hausstandes

• Krankheitssymptome aufweisen
•in Kontakt zu infizierten Personen stehen oder seit dem Kontakt mit infizierten Personen noch nicht 14 Tage vergangen sind
•(das gilt nicht für Kinder, deren Eltern aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit in der gesundheitlichen Versorgung in Kontakt mit Infizierten stehen)
•ab dem 10. April 2020 auf dem Land-, See- oder Luftweg aus einem Staat außerhalb der Bundesrepublik Deutschland eingereist sind,
•sich zuvor in einem Gebiet aufgehalten haben, das vor dem 10. April 2020 vom Robert Koch-Institut als Risikogebiet für Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus festgelegt worden war und ihre Einreise nach dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet erfolgt ist oder
•innerhalb von 14 Tagen vor dem Zeitpunkt der Festlegung als Risikogebiet aus diesen Gebieten eingereist sind.
Dies gilt für einen Zeitraum von 14 Tagen seit der Einreise.

Formular zur Notbetreuung